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Die St. Stephans Basilika

Die St. Stephans Basilika ist mit seinen 96 Metern nach dem Parlament das zweitgrößte Gebäude in Budapest, eine der bedeutendsten römisch-katholischen  Kirche in Ungarn, die seinen Namen von der erzbischöflichen Hauptbehörde nach dem ungarischen Staatsbegründer, Sankt Stephan bekam. Der Bau der Basilika wurde nach der großen Überflutung 1838 beschlossen, nachdem mehr Hunderte von Pester Einwohner hier, auf dem Gebiet der Basilika Zuflucht vor der Strömung des Wassers gefunden haben. Die Bauarbeiten begannen nach den Plänen von einem der bedeutendsten Architekten, József Hild am 14. August 1851. Die Grundsteinlegung war am 4. Oktober.

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Hild, der Architekt der klassizistischen Kirche, führte die Arbeiten bis seinem Tod im Jahre 1867, und nur danach stellte es sich heraus, dass es Fehler in der Qualität des Baumaterials und in der Ausführung gab: am 22. Januar 1868 stürzte die Kuppel wegen eines Sturmes ein. Zur Umarbeitung der Baupläne und zur Führung der Arbeiten wurde ein anderer ausgezeichneter Architekt, Miklós Ybl aufgefordert. Das hellenistische Design von József Hild wurde von dem Neorenaissancestil von Ybl abgelöst, und nach seinem Tod 1891 – bis die Weihe der Kirche 1905 – wurden die Arbeiten nach seinen Plänen und Vorstellungen ausgeführt (nach dem Tod von Ybl wurde József  Kausal zur Führung der Arbeiten und zur Gestaltung des Inneren aufgefordert).

Die zeitgenössische Presse erinnerte sich so an die Eröffnung der Basilika: „Willkommen, liebe Basilika! Gestern begrüßten viele Leute so das neueste Meisterwerk, die größte Kirche von Budapest, auf die sie seit einem halben Jahrhundert gewartet haben!“. Die Besucher konnten in der Vorhalle des Haupteinganges die Mosaikwerke von Bertalan Székely und Mór Than, über dem Heiligtum die Schaffung von Karl Lotz, und bei dem von József Kauser entworfenen Hauptaltar mit Baldachin die Werke von Alajos Stróbl anschauen. Die Glas-, und Glasmalereiarbeiten wurden von Miksa Róth gemacht.

Wegen der Bombardierungen im zweiten Weltkrieg erlitten die Wände, die Türmen und das Dach der Basilika bedeutende Schaden. 1983 begann die Renovierung der Basilika. Sämtliche Kunstgegenstände, die Mosaiken, die Bilder, die Statuen und die Bleiglasfenster wurden renoviert. In der Kuppel der Basilika wurde eine Aussichtswarte errichtet, und die Schatzkammer, die die Kunstgegenstände und die Reliquien der St. Stephans Basilika präsentierte, wurde eröffnet. Die ganze Rekonstruktion endete am 14. August 2003.

Eine Besonderheit des Gebäudes ist der Satz von Kristi auf dem Sims unter dem Giebelfeld: „Ego sum vie, veritas et vita.“ (Ich bin der Weg, die Gerechtigkeit und das Leben.)

Coordinates47° 30.0237' N, 019° 3.267' E

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